Duisburger Hafen
Die kreisfreie Stadt Duisburg liegt am Niederrhein und am westlichen Rand des Ruhrgebiets. Duisburg ist die 5-größte Stadt Nordrhein-Westfalens und gehört zu Regierungsbezirk Düsseldorf.
Der Niederrhein ist eine an die Niederlande grenzende Region beziehungsweise Landschaft im Westen des deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Das Ruhrgebiet ist ein Ballungsraum im Westen von Deutschland. Das Ruhrgebiet hat etwa 5,3 Millionen Einwohnern und einer Fläche von rund 4.435 km². Das Ruhrgebiet ist ein Teil der Metropolregion Rhein-Ruhr, mit über 10 Mill. Einwohner und dem ein Gebiet von fast 10.000 km² zugerechnet wird.
Das Bundesland Nordrhein-Westfalen, kurz NRW genannt, liegt im Westen Deutschlands und ist mit rund 18 Millionen Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Bundesrepublik Deutschland. NRW hat eine Fläche von rund 34.080 km². Die Landeshauptstadt ist Düsseldorf, die größte Stadt des Landes ist Köln.
Der Duisburger Hafen mit seinem Zentrum im Stadtteil Ruhrort gilt als der größte Binnenhafen Europas. Der Hafen prägt das Bild der Stadt genauso wie die Eisen- und Stahlindustrie. Etwa die Hälfte des in Deutschland erzeugten Roheisens stammt aus den sechs Duisburger Hochöfen. Die traditionelle Stahlproduktion und Metallverarbeitung in Duisburg konzentriert sich zunehmend auf die Erzeugung für leichtere Automobile.
Unter Binnenhafen versteht man einen an einer Wasserstraße, das kann sein ein Fluss, ein See oder ein Kanal, gelegenen Hafen für die Binnenschifffahrt zum Umschlag von Gütern. Binnenhäfen stellen meist das Kernstück eines Logistikknotenpunktes dar. Der Umschlag der Güter in einem Binnenhafen erfolgt überwiegend mit Kränen, Containerbrücken, Saugern und Pumpen.
Rund 230 Firmen sind im Duisburger Hafen vertreten. "Duisport", wie der Hafen genannt wird, gehört zu den bedeutendsten Binnenhäfen der Welt und gilt als wichtiger Hinterland-Hub der großen Seehäfen Amsterdam, Rotterdam und Antwerpen. Bei "Duisport" dreht sich alles um Distribution, Lagerhaltung, Umschlag und Transport. Die 22 Hafenbecken mit über 180 ha Wasserfläche und 40 km Ufer, davon allein siebzehn Umschlagufer mit Gleisanschluss, ermöglichen den Umschlag von Gütern aller Art. Zahlreiche Service-Einrichtungen wie drei trimodale Containerterminals, neun wasserüberragende Hallen für nässeempfindliche Güter, eine Kohlenmisch- und Verladeanlage und ein Importkohleterminal, stehen für den Umschlag zur Verfügung.
Im Freihafen gibt es über 30.000 qm Hallenfläche für die Lagerung und Bearbeitung hochwertiger Außenhandelsgüter. Duisburg ist auch ein Seehafen, der von Küstenmotorschiffen angelaufen werden kann.
