Der Öko-Tex Standard
Wer hautfreundlich und naturbewusst einkaufen möchte, wird immer wieder dem so genannten „Öko-Tex Standard“ begegnen. Ein kleines, weißes Etikett mit einer Blume und einer gelb-grün-schwarzen Aufschrift auf dem Kleidungsstück verrät, dass dieses gemäß dem Öko-Tex Standards hergestellt wurde. Doch was genau hat dieses Naturtextil, was andere nicht haben und was genau sagt dieses Etikett aus? Der Öko-Tex Standard 100 ist ein international anerkannter Sicherheitsmaßstab, welcher seit 1992 seine erfolgreiche Anwendung findet. Mittlerweile haben sich rund um den Globus mehr als 6000 Unternehmer aus der Textil- und Bekleidungsbranche diesem Netzwerk angeschlossen und arbeiten somit aktiv an der Zertifizierung mit. Zwischenzeitlich wurden mehr als 45.000 Zertifikate, die stellvertretend für Millionen von getesteten Textilprodukten stehen, vergeben. Für diese wurde der Öko-Tex Standard 100 zum bedeutendsten Label für Naturtextilien, die auf Schadstoffe geprüft wurden. Das Öko-Tex System ist ein Garant dafür, dass Textilien, die erfolgreich geprüft und zertifiziert wurden, auch wirklich frei von Schadstoffmengen sind, die gesundheitsbedenklich sind. Sicherlich ist auch das Label nicht vor Fälschungen gefeit, nicht alles was Naturtextilien genannt wird besteht auch aus natürlichen Fasern. Wer sicher gehen will, dass es sich wirklich um ein erfolgreich geprüftes und zertifiziertes Produkt handelt, achtet auf die Prüfnummer und auf die Nennung des dazugehörigen Prüfinstitutes. Anhand dieser Nummer lassen sich sämtliche Vorgänge im Zusammenhang mit der Zertifizierung nachvollziehen. Das Öko-Tex Label ist ein eingetragenes Warenzeichen, unterliegt dem Abkommen von Madrid und ist somit international rechtlich geschützt. Damit dieses Abkommen auch international funktioniert, haben sich in Europa und in Japan 15 anerkannte Textil,- Forschungs- und Prüfinstitute zusammengeschlossen. Deren Niederlassungen samt Ansprechstellen sind in mehr als 30 Ländern der Erde vertreten.
