Wie setzen sich die Beiträge zur PKV zusammen?
Etwa jeder zehnte Bundesbürger war im Jahr 2002 durch eine Private Krankenversicherung bei Krankheit und Unfällen geschützt. Die Vorteile einer Krankenversicherung durch einen privaten Versicherer liegen auf der Hand. So sind die Versicherungsbeiträge in einer PKV meistens günstiger als die der Gesetzlichen Krankenversicherung. Als Versicherter in einer Privaten Krankenversicherung wird man zudem bevorzugt von den Ärzten behandelt, so dass die Verweilzeiten im Wartezimmer der Ärzte häufig sehr gering ausfallen. Ein weiterer Vorteil gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung ist die Möglichkeit, seinen Versicherungsschutz individuell zu gestalten. Häufig gibt es einige Pakete, aus denen man jenes wählen kann, das einem persönlich mehr zusagt. Bei der Auswahl des Paketes kann man zwischen Einzel- oder Mehrbettzimmer, Chefarzt- und Belegarztbehandlung, Zahnersatz, Sehhilfen, Heilpraktiker und vielen weiteren Leistungen wählen, woraus sich dann der Versicherungsbeitrag berechnet. Dieser setzt sich aber nicht nur aus den Leistungen, sondern auch aus Faktoren wie dem Alter, dem Beruf, dem Gesundheitszustand und dem damit verbundenem Krankheitsrisiko des Versicherten zusammen, so dass sich insbesondere für junge und gesunde Menschen der Wechsel in die PKV lohnt. Männer kommen dabei in der Regel in den Genuss günstigerer Beiträge, da Frauen eine höhere Lebenserwartung haben und einer anderen Risikogruppe angehören. Mit einem Tarifrechner im Internet kann man kostenlos und unverbindlich ausrechnen, ob sich ein Wechsel in eine Private Krankenversicherung lohnt. Eine Besonderheit moderner Tarife sind so genannte Bonussysteme. Die Tarifeigenschaften sind vor allem für Angestellte genial, denn die PKV überweist dem Versicherten jeden Monat 30,- Euro Gesundheitsbonus. Sollte dennoch eine Leistung eingereicht werden, so fungiert der Bonus als Vorausgezahlte Erstattung bzw. als Selbstbeteiligung.
