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Flaggen als Symbol einer Kinder- und Jugendbewegung

Am Lagerfeuer sitzen, zur Gitarrenmusik gemeinsam Lieder singen und sich spannende Geschichten erzählen. Mit Halstuch und einheitlicher Uniform bekleidet im Freien zu spielen, auf Entdeckungsreise in der Natur gehen und die historischen Grundsätze vergangener Generation zu verfolgen: Die Pfadfinder. Sie sind nicht nur für ihre gegenseitige Unterstützung, den respektvollen Umgang mit ihren Mitmenschen, das einfache und umweltbewusste Leben und die Entwicklung ihrer eigenen Meinung bekannt, sondern haben auch ein ganz berühmtes materialistisches Markenzeichen - nämlich ihre Flaggen.


Diese Flaggen sind bei allen Pfadfindergruppierungen dieser Erde ein wichtiger Bestandteil ihres Verbandes. Mit ihren verschiedenen Flaggen symbolisieren sie ihre Herkunft und wollen symbolisch auch „Flagge zeigen“. Denn nicht nur gemeinsame Ausflüge und Erkundungen stehen für die Pfadfinder an. Viele Gruppen engagieren sich für einen guten Zweck und unterstützen beispielsweise Umwelt- und Hilfsorganisationen bei ihrer Arbeit.


Die Flaggen sind ebenso ein Hinweis auf eine anstehende Pfadfinderfeier. Gerade bei diesen internationalen Pfadfindertreffen ist eine Vielzahl verschiedener Flaggen zu bewundern, da diese Veranstaltungen von hunderten von Pfadfinderverbänden aus der ganzen Welt besucht werden.


Aber die Flaggen stehen auch für ein traditionelles und, besonders bei den jungen Pfadfindern, beliebtes Spiel. In Wäldern oder auf Wiesen, je nachdem wo sich die Pfadfinder niederlassen und ihre Lager errichten, versuchen die Stämme sich gegenseitig in der Nacht ihre Flaggen zu klauen.


Neben einer Portion Mut gehört vor allem taktische Raffinesse dazu, um einen geeigneten Zeitpunkt zu erwischen und die Gegner möglichst nicht aufzuwecken. Am nächsten Tag versuchen die beklauten Stämme dann entweder auch Flaggen zu erbeuten und einen Tausch zu erwirken, oder in Verhandlung mit den Gegner zu gehen und ihre Flaggen gegen Nahrung oder andere Dinge zurückzutauschen.