Der Immobilienkredit
Viele Deutsche Bürger möchten sich in der heutigen Zeit den Traum von einer Immobilie erfüllen. Dazu benötigen sie häufig einen so genannten Immobilienkredit.
Viele Banken setzen allerdings einige Bedingungen zur Gewährung des Kredites voraus. So muss der Kreditnehmer in den meisten Fällen 10% des Darlehenssume selbst zur Verfügung stellen. Bei einer Darlehenssumme von 150.000,-€ sind dies 15.000,-€. Des Weiteren fordern die meisten Kreditgeber den Abschluss einer Lebensversicherung, damit der Immobilienkredit auch im Todesfall des Kreditnehmers abgescihert ist. Einige Kreditgeber forcieren ebenfalls den Abschluss einer Unfallversicherung, um das Risiko eines Unfalls abzusichern.
Von Vorteil ist es, wenn der Erwerber einer Immobilie schon einige Jahre vor dem Erwerb einen Bausparvetrag abgeschlossen hat. Dadurch wird das nötige Kapital angespart und der Kreditnehmer hat die Möglichkeit, den zinsgünstigen Kredit, der durch den Bausparvertrag zur Verfügung steht, zu nutzen. Wünscht ein Ehepaar einen Immobilienkredit, ist es vorteilhaft, wenn beide Partner berufstätig sind. Besitzen beide einen ungekündigten und unbefristeten Arbeitsvertrag, erhalten sie in der Regel günstigere Zinskonditionen (ein Blick ins Internet verrät aktuelle Bauzinsen).
Ein wichtige Punkt, der bei einem Immobilienkredit beachtet werden sollte, ist der Zinssatz. Hierbei gilt es den nominalen und den effektiven Zinssatz zu unterscheiden. Der nominale Zinssatz bezieht sich lediglich auf die Kosten, die durch die Bereitstellung des Immobilienkredites entstehen. Der effektive Zinssatz hingegen schließt auch die Verwaltungs-und Bearbeitungsgebühren mit ein. Deshalb ist es wichtig, vor allem den effektiven Zinssatz zu betrachten.
Sollten diese Aspekte beachtet werden, ist es zudem ratsam, verschiedene Angebote zu vergleichen. Somit kann der für den Kunden bestmöglichste Immobilienkredit genutzt werden.
