Domains und Dateinamen als Baustein erfolgreicher Suchmaschinenoptimierung
Zu einer erfolgreichen Suchmaschinenoptimierung gehört unter anderem die Wahl eines geeigneten Domainnamens und die korrekte Benennung der Dateien: Der Domainname sollte den Inhalt der Website bestmöglich repräsentieren. Besteht der gewünschte Name aus mehreren Wörtern, sollten diese mit Bindestrichen voneinander getrennt werden. Das gilt insbesondere dann, wenn ein wichtiges Keyword darunter ist: „www.milch-meier.de“ ist also besser als „www.meiermilch.de“. Lächerlich klingende Namen oder Keywords sind zu vermeiden, ebenso wie solche, die für Seitenbesucher oder Suchmaschinenoptimierung keine erkennbare Bedeutung haben. Ob es sinnvoll ist, den eigenen Namen zu verwenden, hat auch etwas mit Ästhetik zu tun: Der Domainname sollte auf jeden Fall für potentielle Kunden und Besucher ansprechend sein und keine unerwünschten oder negativen Assoziationen hervorrufen. Vorsicht ist bei der Verwendung von Städtenamen geboten: „www.milch-meier-bremen.de“ wird in den meisten Fällen in Ordnung gehen; mit „www.milch-bremen.de“ könnte man als Webseitenbetreiber Schwierigkeiten mit Mitbewerbern bekommen. Dazu gibt es rechtskräftige Gerichtsurteile.
Es ist sinnvoll, sich bei einem Anbieter eine eigene Domain inklusive Webspace zu sichern. Das kostet in der Regel nicht viel, und die Investition lohnt sich. Kostenlose Angebote ohne eigenen Webspace machen dem User erfahrungsgemäß wenig Freude.
Bezüglich der Vergabe von Dateinamen macht es Sinn, Dateien nach deren Inhalt zu benennen, und nicht einfach „page6.html“. Auf die Verwendung von Großbuchstaben, Umlauten, Sonderzeichen und Leerzeichen sollte zugunsten von Kleinbuchstaben und Zahlen verzichtet werden. Sind Worte voneinander zu trennen, geschieht das durch einen Bindestrich. Unterstriche werden von einigen Suchmaschinen nicht als Trennungszeichen erkannt: „www.milch_meier.de“ würde als „www.milchmeier.de“ ausgelesen, und der enthaltene Suchbegriff „milch“ bliebe unerkannt.
Bei der Umbenennung von Dateien sollte daran gedacht werden, eine Weiterleitung einzurichten. Alte Webadressen befinden sich oft noch monatelang im Cache der Suchmaschinen und werden dort als aktuelles Suchergebnis angezeigt. Gut also, wenn der User zu den gewünschten Inhalten weitergeleitet wird.
